Fast wie Porzellan
Die Kamelien haben auch schon die Frühlingsluft bemerkt und blühen nun rasch auf.

Die Kamelien haben auch schon die Frühlingsluft bemerkt und blühen nun rasch auf.
Unser großes Exemplar der Rhododendron sutchlienense hat die Frostnächte fast unbeschadet überstanden und erfreut mit ihrer großen Blüte.
Die Hummeln haben unseren Strauch auch schon entdeckt und versuchen an den ersten Nektar heranzukommen. Wir warten auch schon seit einigen Tagen auf das Öffnen dieser eigenartigen Glöckchen der Schweifähre/ Stachyurus praecox. Jetzt hängen Sie dicht an dicht.
Allem Frost zum Trotz hat es die Edgeworthia chrysanta geschafft und erfüllt den Ort mit süßlichen Duft. Es lockt nicht nur mich dahin, auch die ersten Hummeln, die dort Nektar suchen, konnte ich schon beobachten.
Die Schneeglöckchen sind verblüht und die Narzissen nehmen den Platz ein. Wir haben uns für die kleinen, Narcissus pseudonarcissus entschieden, in der Hoffnung, dass es ihnen dort gefällt , und sie sich auch durch Samen vermehren.
Dieser bezaubernde, seltene Strauch hat keinen deutschen Namen. Er gehört zur Familie der Zaubernussgewächse (Hamamelidaceae), kommt aus China und bezaubert durch seine sehr besonderen Blüten jetzt am Ende des Winters.
Diese Kröte war wohl noch in der Winterruhe, als ich sie entdeckte. Nur ungern verließ sie ihren Platz im Laub der Elfenblumen, als ich diese zurückschnitt . Hoffentlich findet sie wieder ein geschütztes Plätzchen.
Nachdem wir gestern noch vorsichtig das Eis der zugefrorenen Kull betreten konnten, ist es heute so warm, dass die Bienen unterwegs sind, und das Summen vor den Bienenstöcken uns eine Ahnung vom Frühling gibt.
Bei eisigem Ostwind und herrlicher Sonne machen wir uns an die Arbeit. Die abgestürzte Blutbuchenkrone muss rasch weg von unserer Bluebellwiese, damit die Zwiebeln Ende April zur Blüte kommen können. Mit vereinten Kräften sägen und häckseln wir, für die großen Stämme braucht es dann noch den großen Schlepper.
Die Lenzrosen stehen in den Startlöcher um bei den ersten Sonnenstrahlen und etwas höheren Temperaturen los zu legen mit ihrer Pracht. Die vielen Varianten begeistern mich sehr und vor allem bleiben sie sehr lange im Frühjahr attraktiv. Grund genug noch mehr davon zu pflanzen!
Der älteste Parkteil, die sogenannte Großbaumwiese von 1870, enthält als eindrucksvollstes Element den Buchendom. 4 Blutbuchen wurden so gepflanzt, dass Sie mit ihren Kronen einen Raum bilden. Sturm Friederike hat leider von einem Baum einen großen Kronenteil herunter geschleudert. Wir haben sehr getrauert, aber nach diversen Beratungen, haben wir uns entschieden den Versuch zu starten den Baum zu retten. Die dafür notwendigen Schnittmassnahmen werden gerade ausgeführt. Thomas Meerkamp macht das professionell.
Nun ist es vollbracht. Kein Gärtner sägt freiwillig den Haupttrieb eines Baumes ab. Die Nachpflanzung der Papierbirke verlangte aber diesen Schritt, um diesem Baum seine charakteristische Strauchform zu verleihen. In ihrer Heimat in Kanada erledigen diesen „Job“ die sommerlichen Eisregen, die die Triebe abbrechen lassen. Hier mussten wir das erledigen , um die von Gartenarchitekt Baron von Engelhardt geplante Idee der „Strauchbaumwiese“ wieder herzustellen. Hoffentlich macht die Birke mit!
Leider hat Sturmtief Frederike keine ganze Arbeit geleistet. Für die Bäume, die wirklich gefällt werden sollten, musste der Mann mit dem Hubsteiger ran. -> Baumschule Heilmannshof